Vor dem Aufbruch zur Dämonenarche Gezeitenspinne aus Festum komponiert Oberin ein Lied über seinen Kapitän
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Die Reise war weit, der Tag war lang, der nächste Hafen ist noch so fern,
harte Arbeit nur als ihr Lohn
Dort oben jedoch sehen sie ihn,
ein schneidiger Schatten ragt auf vor dem blutigen Horizont
Aus diesigem Küstennebel und körnigem Sand
Aus peitschender Brandung und dem rauen Land
Vermischt mit Bein, gespült an den weißen Strand
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Von unsteter Abenteuerlust getrieben/geleitet
Lässt er sich niemals nieder, seine einzige Liebe fliegt über die See
Geboren zum Kämpfen, zum Krieger geformt
An der Schule der Göttin
Doch es ist ihr Gemahl, der ihn ruft
So bricht er auf, Krieger zu Land, Streiter zur See
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Erste Schritte auf hölzernen Planken, zu Großem bestimmt
Das Schiff jagt dahin, die Beute beinah zur Strecke gebracht
Ein jeder Halunke zur See der ihn traf, hätte lieber nie seine Bekanntschaft gemacht
Wird ihm die Axt gereicht, gefriert den Piraten das Blut
– und sie rennen
Und der Kapitän tut, was er am besten tut:
Er kämpft, jagt, trinkt, segelt und streitet
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Ein Mann breit wie ein Bär. Er sucht das Abenteuer, die Herausforderung und den Kampf
Zieht mit dem Heer über Land zu den blutroten Wellen
Sein Zorn zerschmettert Orks, Dämonen und Verräter
Und die Post, die ihm anvertraut, stellt er sicher zu
Trolle zählen ihn zu ihren Freunden, den Wimmelkrieger
Wo er auftaucht fassen selbst Riesen wieder Mut
Befreit Festung und Höhle, das Heim zu Unrecht genommen
Durch feurigen Atem, im Flug geworfen tilgt er die Drachenbrut
Wird ihm der Bogen gereicht, gefriert dem Drachen das Blut
– und er rennt
Und der Kapitän tut, was er am besten tut:
Er kämpft, jagt, trinkt, segelt und streitet
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Seine Reise dauert fort, durch Horden Untoter schreitet er voran
Um endlich wieder das Meer zu sehen
Felder von Tang pflügt er um
Nichts und niemand trennt ihn von seinem Schicksal
Sein Schiff zu retten rudert er allein hinaus
Dem getäuschten Feind doch zu entkommen
Ihm nachzueilen, ihn zu stellen
Im besetzten Land ihn anzugreifen durchquert er den Sturm
Wird ihm das Schwert gereicht, gefriert dem weißen Hetzer das Blut
– und er rennt – wenn er dafür noch genügend Beine hat!
Und der Kapitän tut, was er am besten tut:
Er kämpft, jagt, trinkt, segelt und streitet
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Durch Dschungel rot wie die See
Durch Not und Tod geht er voran
Unaufhaltsam, selbst Eis bricht an ihm
Er schlägt zu, trifft den Feind mitten ins Herz und verschwindet wie ein Phantom
Reich die Beute, bitter die Niederlage der Frevler, groß die Ehre
Und er, der Neersander, bleibt frei, zerrinnt nebelgleich zwischen ihren Klauen
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Die Reise geht fort und fort
Wird ihm der Borndorn gereicht, vergeht den Haien der Appetit
– und sie tauchen ab
Und der Kapitän tut, was er am besten tut:
Er kämpft, jagt, trinkt, segelt und streitet
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
Vallusas Mauern fallen im Sturm
Überspült von Dämonen, Frevlern und Piratenpack
Die Stadt erzittert in ihren Grundfesten
Blutiger Häuserkampf, nachtblaue Tiefe überspülte die Straßen
Doch der Kapitän einem Leuchtturm gleich steht, die Götter sind mit ihm
Das Monster ihm Hafen niedergestreckt
Geentert, die Verfemten vernichtet,
Ein ungekannter Schrecken befällt die Küsten der Verfluchten
Denn der Kapitän tut, was er am besten tut
Wird ihm das Horn gereicht, gefriert der Arche das Blut
– und sie rennt
Und der Kapitän tut, was er am besten tut:
Er kämpft, jagt, trinkt, segelt und streitet
Er reist mit den Wellen, getragen vom Wind
